Wenn du die ID in einem ausliefernden System nachträglich änderst, musst du sicherstellen, dass alle historischen Daten korrekt in Mercury erfasst werden. Da der automatische Import meist nur einen begrenzten Zeitraum abdeckt, ist ein manuelles Eingreifen erforderlich.
Hintergrund zum Datenimport
- Automatischer Import: Mercury importiert in der Regel jede Nacht Daten aus deinen angebundenen technischen Systemen.
- Zeitfenster: Je nach Konfiguration deiner Daten Pipeline werden Daten meist nur für die letzten drei bis zehn Tage rückwirkend importiert.
Auswirkungen von ID-Änderungen
Nimmst du eine Änderung an der Adserver-Platzierungs-ID vor, erkennt Mercury diese mit dem nächsten Import für den eingestellten Zeitraum automatisch. Liegt der Kampagnenstart jedoch weiter in der Vergangenheit als das Import-Zeitfenster, entstehen Lücken:
- Daten der letzten Tage werden mit der neuen ID korrekt zugeordnet.
- Daten, die vor dem Rückwirkungs-Zeitraum liegen, werden nicht automatisch aktualisiert.
- Dies führt zu unvollständigen oder falschen realisierten Daten in deinem Reporting.
Empfohlenes Vorgehen
Um eine lückenlose Datenhistorie zu gewährleisten, solltest du wie folgt vorgehen:
- Trigger einen manuellen Import über die entsprechende Data Pipeline an.
- Wähle dabei den Zeitraum rückwirkend ab Kampagnenstart aus, um alle Daten mit der neuen Zuordnung zu erfassen.
Hinweis: Falls du nicht über die nötigen Berechtigungen für manuelle Daten-Importe verfügst, wende dich bitte an deine Super User.